Technik

In unserem Gewächshaus ist es ein ständiges Spiel, die richtige Temperatur, die beste Luftfeuchtigkeit, den idealen CO2-Gehalt und genau genug Licht für ein optimales Wachstum unserer Gerbera zu erreichen. Dabei kommt eine Menge Technik zum Einsatz. 

Optimales Klima im Gewächshaus

Um die Luftfeuchtigkeit und Wärme auf den richtigen Werten zu halten, arbeiteten wir früher mit Belüftung und Heizung. Feuchte Luft wurde nach außen abgeführt, frische Luft kam herein und wurde erwärmt, sodass sie wieder genug Feuchtigkeit aufnehmen konnte. Der Nachteil dieser Methode ist, dass man sehr von den Außenbedingungen abhängig ist. Lüftet man zum Beispiel, während es draußen sehr kalt ist, führt das zu enormen Wärmeverlusten. Man verliert dann sehr viel Energie, um die frische Luft auf Temperatur zu bringen.

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Einsparungen dank Luftentfeuchter

Bei der Gärtnerei de Zuidplas arbeiten wir deshalb jetzt mit dem DryGair-System. Mit diesem Luftentfeuchter ist es möglich, die Luftfeuchtigkeit von innen heraus zu regulieren. An kalten oder feuchten Tagen und Nächten schließen wir die Fenster und Schirme, damit keine unnötigen Wärmeverluste entstehen. Das DryGair-System entzieht dann der Luft die überschüssige Feuchtigkeit und bläst trockene, warme Luft wieder aus. Dank dieses Systems erreichen wir eine Energieeinsparung von bis zu 30 bis 50%.

Energiemanagementsystem

Mit all unseren Solarpanels und unserem BHKW (Blockheizkraftwerk) ist unser Gewächshaus inzwischen nicht mehr nur der Ort, an dem wir unsere Gerbera züchten, sondern auch ein wichtiger Energiehub. Ein Energiehub, von dem unser Unternehmen und unsere Umgebung profitieren. Ein Energiemanagementsystem sorgt dafür, dass jeder hier den optimalen Ertrag daraus erzielt.

So funktioniert es

Wie es genau funktioniert, ist eine etwas komplizierte Geschichte, aber im Grunde läuft es darauf hinaus: Manchmal gibt es ein Überangebot und manchmal ein Unterangebot an Strom im regionalen Stromnetz. Denken Sie an sonnige Tage mit Wind, an denen viel grüner Strom erzeugt wird. Oder umgekehrt: dunkle, windstille Tage, an denen jeder Strom beziehen möchte, aber das Angebot gering ist. Dann entsteht ein Ungleichgewicht im Stromnetz. In solchen Momenten können wir einspringen. Wenn das Stromangebot zu gering ist, können wir zum Beispiel über unser BHKW zusätzlich Strom liefern. Gibt es ein Überangebot, können wir wiederum extra Strom abnehmen oder unsere Solaranlagen vorübergehend abschalten. Das alles geschieht automatisch und sorgt für einen optimalen Einsatz erneuerbarer Energien.

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